MTD 243-670 Instrukcja Użytkownika Strona 82

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6 Diskussion
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Ferner kann vermutet werden, dass die Demethylierung des DMSe zur Bildung des
Selenwasserstoffs führen könnte, der dann der Selenophosphat-Synthetase als
Substrat dient (Veres et al., 1994). So wird beispielsweise auch angenommen, dass
das Selenat und Selenit nach der Aufnahme zunächst mit Hilfe des Glutathions zum
Selenwasserstoff reduziert wird (Ganther, 1968; Sandholm & Sipponen, 1973; Turner
et al., 1998). Es muss bemerkt werden, dass jedoch nicht geklärt ist, ob dieses
Selenid tatsächlich das natürliche Substrat der Selenophosphat-Synthetase ist
(Ogasawara et al., 2001).
Ausblick
In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass das Corrinoid-Protein SdmA und die
Methyltransferase SdmC an der Erschließung des DMSe als Selenquelle beteiligt
sein könnten. Ihre Transkripte sind nur bei Selenmangel, d.h. ab einer
Selenitkonzentration von 100 nM und weniger, nachweisbar. Es wurde nicht geklärt,
ob die Expression der Gengruppe sdmABC auch von der Verfügbarkeit des
Wasserstoffs abhängig ist. Ferner konnte in der Promotorregionen von sdmA keine
Sequenzelemente gefunden werden, die normalerweise die Transkription der Gene
der selenfreien Hydrogenasen regulieren. Durch Reportergenfusionen mit der
Promotorregion von sdmA und entsprechenden Mutationsanalysen könnten
regulatorische Sequenzen identifiziert und anschließend geklärt werden, bei welchen
Genen diese Elemente noch vorkommen. Außerdem könnten sich daraus eventuell
Rückschlüsse ergeben, ob diese Gene dann auch an der Demethylierung des DMSe
oder des Methanselenols beteiligt sind.
In der Diskussion wurde angemerkt, dass unklar ist, an welcher Stelle in den
Deletionsmutanten die Erschließung des DMSe unterbrochen wurde. Wäre die
Demethylierung des Methanselenols gestört, dann müsste sich das durch die
Reportergen-Tests nachweisen lassen. Bei der Zugabe von Methanselenol sollten
die Deletionsmutanten dann keine Aktivität anzeigen. Ist dagegen die
Demethylierung des DMSe unterbrochen, dann sollte das Methanselenol noch
erschlossen werden können und eine Expression des Reportergens ausbleiben.
Ein direkter Nachweis, ob das Selen aus dem DMSe tatsächlich in die
Selenoproteine inkorporiert wird, könnte durch Zugabe von [
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Se]-DMSe erbracht
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