
4 Material und Methoden
30
4.9.17 Herstellung radioaktiver DNA Sonden
DNA-Fragmente wurden durch Zufallsmarkierung nach Herstellerangaben
(Hexanucleotide Mix, Roche Diagnostics, Mannheim) radioaktiv markiert. Dazu
wurde die zu markierende DNA mittels entsprechender Oligonukleotide amplifiziert
und in den Vektor Topo pCR 2.1 eingefügt. Eine Sequenzierung stellte sicher, ob
tatsächlich das richtige Fragment eingesetzt wurde. Anschließend wurde es mittels
Restriktionsenzymen wieder ausgeschnitten, in einem Agarosegel aufgetrennt,
eluiert und dann zur Markierung eingesetzt. Der Ansatz enthielt 30 ng zu
markierende DNA, 2 µl α[
32
P]-dATP zu 3000Ci/mol und die übrigen Nukleotide,
dCTP, dGTP, dTTP, zu einer Endkonzentration von je 0,07 mM. Das Gemisch wurde
für 1 h bei 37°C inkubiert und die markierte DNA danach über Gelfiltrationssäulchen
(MobiSpin S-200, Mo Bi Tec, Göttingen) nach Angaben des Herstellers gereinigt.
4.9.18 Southern-Blot-Analyse
4.9.18.1 Southern-Blot
Der Transfer der DNA aus Agarosegelen auf eine positiv geladene Nylonmembran
(Roti
®
-Nylon plus, Carl Roth, Karlsruhe) erfolgte durch abwärtsgerichteten
alkalischen Transfer nach Sambrook und Russell (2001). Nach Beendigung des
Transfers wurde die DNA durch UV-Strahlung (245 nm, 12 kJ/min, 2 min,
UV Stratalinker 2400, Stratagene, Amsterdam, Niederlande) fixiert.
4.9.18.2 Southern-Hybridisierung
Die Hybridisierung von DNA mit einer radioaktiv markierten Sonde erfolgte nach
Sambrook und Russell (2001) in 0,5 M Na-Phosphat-Puffer, pH 7,2, 7 % SDS,
1 mM EDTA. Nach der Hybridisierung wurde die Membran zweimal für 10 min mit
0,5 M Na-Phosphat-Puffer, pH 7,2, 5 % SDS und zweimal für 10 min mit 0,5 M Na-
Phosphat-Puffer, pH 7,2, 1 % SDS gewaschen. Bei Bedarf wurde die radioaktive
Sonde wieder von der Membran entfernt. Dazu wurde sie für 2 h in einem
Komentarze do niniejszej Instrukcji