
3 Methoden
Zur Vorbereitung für die Messung unter Cryo-Bedingungen wurden 3 µL der
Probe (MtrA-H; 0,8 mg/mL in 20 mM MOPS/KOH pH 7,0, 10 mM MgCl2, 0,05 % LM,
1 mM DTT) für 30 s auf ein beglimmtes (ionisiertes) Karbongitter (Quantifoil Micro
Tools, Jena) aufgetragen. Nach Entfernen der überschüssigen Flüssigkeit wurden
diese in flüssigem Ethan (-180 °C) schockgefroren.
3.7.2 Datensammlung und -prozessierung
Das Negativfärbungsverfahren wurde dazu verwendet, die Qualität der
Probenpräparation, z. B. deren Homogenität, zu beurteilen. Die Datensammlung für
die Einzelpartikelmessungen geschah dann unter Cryo-Bedingungen. Die Bilder
wurden mit einem Philips CM120 Elektronenmikroskop (Philips, Hamburg) bei 120 V
und geringer Strahlendosis mit 44 000-facher Vergrößerung auf einem Kodak
SO-163 Electron Emulsion Film (Eastman Kodak Company, Rochester, USA)
aufgenommen, welcher mit einem Kodak D-19 Entwickler (Eastman Kodak
Company, Rochester, USA) für 12 min entwickelt wurde.
Die Negative wurde mittels
eines Zeiss SCAI Scanners (Carl Zeiss, Jena) mit einer Pixelgröße von 7 µm
eingelesen. Benachbarte Pixel wurden gemittelt, sodass die Probe schlussendlich
mit einer Pixelgröße von 3,18 Å erfasst wurde.
3.7.3 Datenanalyse und Rekonstruktion
Zur Auswahl der Partikel wurde das Programmpaket EMAN verwendet (130). Die
CTF (Kontrast-Transfer-Funktion) wurde mit CTFFIND3 berechnet und mit dem
Programm ctfit des EMAN-Programmpakets einberechnet (131). Für die
Rekonstruktion wurden 7380 Einzelpartikel einbezogen. Die Klassensummen für
Abbildung 4.8a wurden mit dem Programm IMAGIC (Image Science Software, Berlin)
erstellt.
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