
5 Diskussion
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5.4 Der N
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-Methyl-H
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MPT:Coenzym M-Methyltransferasekomplex aus
M. marburgensis
5.1.1 Isolierung und Reinigung des Mtr-Komplexes
Im Rahmen dieser Arbeit gelang die Verbesserung und Vereinfachung der
Isolierung und Reinigung des Mtr-Komplexes aus M. marburgensis unter aeroben
Bedingungen. Eine entscheidende Hürde hierbei war, das Abdissoziieren der
hydrophilsten, 34 kDa großen Untereinheit MtrH vom restlichen Komplex zu
kontrollieren. Zwei Strategien wurden hierzu gewählt, zum einen die möglichst
schonende Präparation des kompletten, acht Untereinheiten umfassenden
Komplexes MtrA-H, zum anderen die Präparation des Enzymkomplexes MtrA-G
unter möglichst vollständiger Abtrennung der Untereinheit MtrH.
Das von Gärtner et al. (56) für die anaerobe Reinigung etablierte Protokoll wurde
modifiziert, indem die Zellen im Hochdruckhomogenisator aufgeschlossen wurden.
Dadurch konnte der Gehalt an MtrH im Komplexverbund etwas erhöht werden. Bei
der sich anschließenden Ionenaustauschchromatographie auf DEAE-Sepharose
zeigte sich eine Auftrennung in verschiedene Fraktionen. Diejenigen, die zwar den
Mtr-Komplex, jedoch im Vergleich zu den übrigen Untereinheiten wenig MtrH
enthielten, diejenigen, welche alle acht Untereinheiten in gleicher Menge
beinhalteten und jene, welche neben dem Mtr-Komplex eine zunehmende Menge an
anderen Proteinen umfassten. An der Anzahl der Fraktionen mit wenig MtrH sowie
deren Gesamtproteingehalt konnte die Qualität der Membranpräparation a/jointfilesconvert/483107/bgelesen
werden. Bei der folgenden Ionenaustauschchromatographie auf Q-Sepharose traten
wiederum einige Fraktionen mit im Vergleich zu den übrigen Untereinheiten weniger
MtrH auf. Die abschließende Gelfiltration zeigte, dass MtrA-H größtenteils als
monodisperse Probe vorlag.
Vergleicht man die Reinigung unter anaeroben Bedingungen (56, 65) mit der in
dieser Arbeit durchgeführten Präparation, fällt auf, dass bei letzterer die
Salzkonzentration zur Elution von MtrA-H bei der säulenchromatographischen
Reinigung insgesamt etwas höher lag. Die in der Literatur beschriebene vollständige
Abtrennung von MtrH während der Ionenaustauschchromatographie auf
Q-Sepharose konnte in dieser Arbeit nicht bestätigt werden. Die Anzahl an
Fraktionen mit wenig MtrH variierte von Präparation zu Präparation stark, nur die Art
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