MTD 243-670 Instrukcja Użytkownika Strona 111

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5 Diskussion
Konfiguration gebunden wird (55, 143). Anders als andere Cob(I)amid- und
Cob(II)amid in base-off/His-on-Konfiguration bindende Enzyme, deren
Kristallstrukturen zum Teil bereits vorliegen, besitzt MtrA jedoch nicht die Konsensus-
Sequenz (DXHXXG - 41-42 AS – SXL - 21-22 AS - GG) (144-148). Die genaue
Strukturbestimmung des MtrA-Holoproteins bleibt also nicht nur im Hinblick auf die in
Abhängigkeit von der Oxidationsstufe des gebunden Cobalamin zu erwartenden
Konformationsänderungen interessant.
Zur röntgenographischen Strukturbestimmung von MJMtrA3 wurden
umfangreiche Kristallisationsversuche unternommen. Zuerst wurden kommerziell
erhältlichen Screens verwendet, wobei jedoch auffiel, dass MJMtrA3 auch nach
Wochen bei nur sehr wenigen Bedingungen präzipitierte. Deshalb wurden die
Proteinpufferlösung, Proteinkonzentration und Lagerungstemperatur der
Kristallisationsansätze variiert. Da sich auch durch diese Maßnahmen keine
Kristallisation herbeiführen ließ, wurden zwei eigene Screens mit je 96 Bedingungen
entwickelt.
Bei der Kristallisation wird die Löslichkeit des Proteins durch Zugabe von
Fällungsmittel stetig verringert, bis die Sättigungsgrenze überschritten und ein
metastabiler Zustand erreicht ist. In diesem Zustand ist die Kristallbildung, jedoch
keine Keimbildung möglich. Bei weiter steigender Fällungsmittelkonzentration geht
das System in einen labilen Zustand über, in dem Keimbildung und -wachstum
möglich werden. Idealerweise findet die Kristallisation im Grenzbereich zwischen
metastabilem und labilem Zustand statt (149). Als Fällungsmittel werden im
allgemeinen Salze, wasserlösliche Polymere und organische Lösungsmittel
verwendet, die mit dem Protein um die Lösungsmittelmoleküle konkurrieren. Daher
wurden bei den selbst entwickelten Screens zum einen zwei Salze (Na/K-Tartrat und
Ammoniumsulfat), zum anderen Ammoniumsulfat und Glycerin jeweils in
unterschiedlicher Konzentration kombiniert. Doch auch dadurch ließ sich die äußerst
gute Löslichkeit von MJMtrA3 nicht stark genug verringern, um eine Kristallbildung zu
erreichen. Bedenkt man, dass M. jannaschii, der Ursprungsorganismus von
MJMtrA3, ein extremophiles Archaeon ist, erscheint diese Eigenschaft jedoch nicht
verwunderlich.
5.2.3 Des-[238-252]-MtrA (MKMtrA) aus M. kandleri
Die Produktion von des-[238-252]-MtrA (MKMtrA) aus M. kandleri gelang in
E. coli zumindest teilweise als lösliches Protein. Wie SDS-Page und Western Blot mit
Anti-StrepII-Antikörpern jedoch zeigten, betrug das apparente Molekulargewicht von
MKMtrA ca. 16,5 kDa, wogegen sich der anhand der Aminosäuresequenz
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